Fast einen Monat bin ich jetzt hier, in einem Land in dem es Wasserluft zu atmen und Bohnen zu Essen gibt. Ein Monat, der mir Erfahrungen vierer brachte und verging wie 2 Wochen. Mittlerweile fuehle ich mich kaum noch fremd, weder in der Sprache, noch in meiner Familie oder in der Welt der Geschmaecker und Gerueche. Krasserweise finde ich noch nicht einmal mehr die bettelnden Strassenkinder, die grosse Anzahl von Strassenhunden und die Mengen von Muell auf den Strassen fremd. Auch an den Verkehr, der null kontrolliert ist, gewoehne ich mich langsam. Zumindest habe ich verinnerlicht, mich, wenn ich auf dem Fahrrad sitze, zu tiefst zu konzentrieren.
Ich habe grosses Glueck hier sein zu koennen. Uebarall, wo ich Glueck gebrauchen konnte, habe ich es auch bekommen.
Ich lebe in einer spannenden Stadt in der es nicht so heiss ist wie im Rest des Landes und habe meine Familie hier jetzt schon ins Herz geschlossen. Das Haus ist voller Kinder:
2 Menschenkinder, 2 Hundekinder und 4 Katzenkinder. Alle meine Mitmenschen lachen und reden viel, singen und tanzen den ganzen Tag.
Ich habe grosses Glueck hier sein zu koennen. Uebarall, wo ich Glueck gebrauchen konnte, habe ich es auch bekommen.
Ich lebe in einer spannenden Stadt in der es nicht so heiss ist wie im Rest des Landes und habe meine Familie hier jetzt schon ins Herz geschlossen. Das Haus ist voller Kinder:
2 Menschenkinder, 2 Hundekinder und 4 Katzenkinder. Alle meine Mitmenschen lachen und reden viel, singen und tanzen den ganzen Tag.
6 mal die Woche arbeite ich 7 Stunden bei FUNARTE, und es nervt mich nicht. Ich stehe morgens freudig auf, etwas das ich in meiner Schulzeit seltenst erleben durfte. Jeden Tag bin ich puenktlich, weil Puenktlichkeit hier nicht definiert zu sein scheint.
Bis jetzt besteht mein Arbeitsalltag darin, das "Festival de niños" vorzubereiten, dass am kommenden Samstag wegen des 20-jaehrigen Jubilaeums von FUNARTE stattfinden wird. Das heisst Banner belacken, Masken bemalen, T-shirts bedrucken, Einladungen verteilen... Manchmal un poco aburrido, maschinenmaessig, aber das wird sich nach dem Fest hoffentlich aendern. Und auch das ist besser als Schule.
Meine Kollegen sind voll offen und herzlich, so wie alle Menshen hier offener und herzlicher zu sein scheinen. Alle kuessen einen zur Begruessung und man wird viel eher herzlich angelacht als in Alemania. Am Wochenende beim Feiern haben unsere Kollegen uns eingeladen uns zu ihnen zu gesellen und wir haben gemeinsam Rum getrunken und Salsa getanzt.
Das Tanzen hier ist anders als in Deutschland. Nicht nur die Musik scheine ich ich noch nicht im Blut zu haben, auch das Verhalten auf der Tanzflaeche. Alleine oder ohne andersgeschlechtlichen Tanzpartner zu tanzen ist ein bisschen komisch, hier wohl exotisch. Und "richtig abgehen" kann man das nicht nennen. Eher "schoen mit dem Hintern wackeln". Macht aber auch Spass und ich merke, wie sich der Rhythmus von Tanz zu Tanz mehr in mein Blut schleicht.
Das ist mein Ausblick wenn ich mein Zimmer verlasse und nach links gucke
Lasse, Mariella und das suesseste Bebe meines Hauses